Pass auf: Deine Hände warnen dich vor diesen Gesundheitsproblemen

Wir alle wissen, wann jemand eine Erkältung oder die Grippe hat. Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schnäuzen – all das sind eindeutige Symptome einer verminderten oder schlechten Widerstandsfähigkeit und/oder Gesundheit.

Aber wusstest du, dass dein Körper auch weniger deutliche Signale aussendet, wenn es nicht gut läuft oder wenn es richtig gut läuft? Vom Haarwuchs bis zum Stuhlgang – jeder Teil deines Körpers wird von deiner Gesundheit beeinflusst. Wenn es also nicht gut läuft, wird dein Körper dir das auf verschiedene Weise mitteilen. Einer dieser Wege ist der über deine Hände. Ja, du hast richtig gelesen: Deine Hände warnen dich auf 9 verschiedene Arten, wenn es mit deinem Körper und/oder deiner Gesundheit nicht gut läuft.

1. Nadeln und Stifte
Hast du manchmal das Gefühl, dass jemand mit mehreren Nadeln in deine Hände sticht? Ja, dann ist es wahrscheinlich ein Zeichen für das Karpaltunnelsyndrom, auch bekannt als CTS. Wenn das Gefühl extrem ist, kann dein Arzt dich für weitere Untersuchungen und eine mögliche Operation an einen Spezialisten überweisen. Hast du wenig oder kein Gefühl in deinen Händen? Rufe dann die Nummer des Notarztwagens an. Es ist möglich, dass du einen Schlaganfall hattest!

2. Farbwechsel
Ist dir schon mal aufgefallen, dass deine Hände blau werden oder sogar ganz ihre Farbe verlieren, wenn sie kalt sind? Das kann ein Anzeichen für das sogenannte Raynaud-Syndrom sein. Die Krankheit führt dazu, dass die Finger taub, kalt oder schmerzhaft werden. Mach dir nicht gleich Sorgen, denn es ist zum Glück kein ernsthafter Zustand,

3. Anschwellen
Waren deine Finger schon einmal so geschwollen, dass sie sich anfühlten, als würden sie gleich explodieren? Das könnte bedeuten, dass du weniger Natrium oder Salz essen musst. Zu viel Salz im Körper bedeutet, dass die Nieren härter arbeiten müssen, um unerwünschte Flüssigkeiten aus dem Blut zu filtern. Wenn sie das nicht können, sammelt sich die Flüssigkeit an und dein Körper schwillt an.

4. rote Schuppen und Beulen
Wenn du jemals unter roten Schuppen und/oder Beulen (mit Eiter darin) an den Händen und Fingern gelitten hast, ist es wahrscheinlich, dass es sich um Schuppenflechte handelt. „Schuppenflechte an den Händen kann wie rote, schuppige, erhabene Schichten und manchmal Pusteln – weiße Eiterbeulen – auf den Handflächen aussehen.“ Wenn du den Verdacht hast, dass du Schuppenflechte hast, solltest du unbedingt einen Termin bei deinem Hausarzt vereinbaren.

5. Schütteln
Jeder leidet in gewissem Maße unter zittrigen Händen, aber es kann schlimmer werden, wenn du nicht genug schläfst, zu viel Koffein trinkst oder bestimmte Medikamente nimmst. Es kann auch ein Zeichen für eine ernstere Erkrankung sein, die Parkinson-Krankheit. Hast du das Gefühl, dass deine Reaktionen langsamer geworden sind und deine Gliedmaßen steifer? Dann könnte dieser Tremor die Parkinson-Krankheit sein. Vereinbare einen Termin mit deinem Arzt, wenn du vermutest, dass dies der Grund für deine zittrigen Hände ist.

6. Lila Knöchel
Lila oder rote Fingerknöchel sind in der Regel ein Signal, das nur bei Endokarditis auftritt. Dies ist eine bakterielle Infektion der Herzklappen, die zu Blutungen unter der Haut führen kann. Diese Blutung ist der Grund, warum deine Knöchel eine andere Farbe haben. Wenn du dieses Problem hast, solltest du unbedingt deinen Arzt aufsuchen.

7. Grip
Die Forschung hat gezeigt, dass eine schwache Griffkraft oft mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten verbunden ist. Fällt es dir schwer, Dinge fest zu halten? Vereinbare dann einen Termin bei deinem Arzt für eine gründliche Untersuchung.

8. Extrem trockene Hände
Jeder leidet im Winter unter trockenen Händen, was nicht verwunderlich ist, da die geringe Luftfeuchtigkeit im Winter der Haut Feuchtigkeit entzieht. Es kann auch bedeuten, dass du deine Hände zu oft wäschst und ihnen dadurch die natürlichen Öle entziehst. Zum Glück ist es nichts Ernstes! Achte nur darauf, dass du deine Hände gut mit einer Handlotion oder Handcreme einschmierst.

9. „Abzugsfinger“
Das bedeutet, dass du einen Finger hast, der in der Position bleibt, in die du ihn gebracht hast, und den du beugen oder strecken kannst. Oft bedeutet das, dass eine Sehne entzündet ist und sich nicht mehr bewegen kann. Triggerfinger treten häufig bei Menschen auf, die an einer chronischen Krankheit wie Arthritis, Diabetes oder einer Schilddrüsenerkrankung leiden.