Wirf abgekühlten Kaffee und Tee nicht weg. Verwende es im Garten!

Wenn du in ein Gartencenter gehst, findest du Gadgets und Gizmos für fast jedes Wehwehchen im Freien. Aber wusstest du, dass die Lösung für viele Hinterhofprobleme bereits in einem Regal in der Garage liegt? Oder in der Mülltonne versteckt? Egal, ob dein Garten unter schlechtem Boden, Trockenheit, Kälteeinbrüchen oder anderem leidet – es gibt (fast immer) eine kostenlose Lösung für alles, was ihn plagt. Lies weiter, um unsere liebsten Garten-Hacks zu entdecken.

1. Verwende recycelbares Material für Töpfe
Nicht alle Pflanzen (insbesondere kleine Setzlinge) müssen in schicke Keramiktöpfe gepflanzt werden. Das sind zwar schöne Dekorationsstücke für deine Pflanze, aber du kannst deine Setzlinge auch ganz einfach auf eine umwelt- und budgetfreundlichere Weise anbauen! Plastikbehälter und Milchtüten eignen sich hervorragend als Pflanzgefäße, und du kannst sogar deine eigenen aus Zeitungspapier herstellen.

2. Wasserstoffperoxid ins Pflanzenwasser geben
Im Gegensatz zu dem, was du vielleicht denkst, ist ein wenig Wasserstoffperoxid gut für die Pflanzenernährung, besonders für Zimmerpflanzen. Gib 1 Teelöffel Wasserstoff auf 1 Liter Wasser, um Pilzkrankheiten bei deinen Pflanzen zu verhindern.

3. Berücksichtige die Wachstumsperioden
Je länger deine Pflanzen brauchen, um zu wachsen und vor der Ernte zu reifen, desto mehr Zeit und Geld musst du in die Pflege investieren. Um ein bisschen von beidem zu sparen, schau dir die Wachstumsperiode deiner Pflanzen an. Gewöhnlicher Grünkohl braucht zum Beispiel bis zu 110 Tage, um sich voll zu entwickeln, während Wirsing nur etwa 65 Tage bis zur Ernte braucht.

4. Ringelblumen pflanzen
Ringelblumen sind die Freunde deines Gartens. Sie sind schön und duftend und halten außerdem schädliche Insekten fern. Aber ihr bestes Merkmal sind ihre starken Wurzeln. Ringelblumenwurzeln halten Nematoden ab, die deinen Garten tödlich schädigen können, und säubern den Boden generell. Baue Ringelblumen an und lass sie blühen.

5. Mach Pflanzenmarker aus Stöcken
Pflanzenmarker aus Metall oder Ton können teuer sein und nutzen sich mit der Zeit einfach ab, was sie zu einer weniger sinnvollen Investition macht. Verwende stattdessen alte Baumrinde, um deine Pflanzen zu markieren. Das ist eine kostenlose Möglichkeit, deinen Garten zu markieren, und einige Rinden können Wurzeln schlagen, so dass du rechtzeitig eine neue Pflanze in ein anderes Beet setzen kannst!

6. Nicht vergessen zu mulchen
Mulch ist ein absolut wichtiger Schritt für einen blühenden Garten. Es baut nicht nur ab und nährt deine Pflanzen, sondern reduziert auch den Bedarf an Düngung, Bewässerung und Unkrautjäten. Mulch ist eine wichtige (und oft kostengünstige) Methode, um deinen Garten die ganze Saison über gesund zu halten.

7. Kräuter für Setzlinge verwenden
Um Krankheiten bei Setzlingen zu verhindern, musst du nicht zu Chemikalien greifen. Diese beschädigen nur deine Pflanzen und erhöhen das Risiko, dass sie gefressen werden. Verwende stattdessen Gewürze, die du im Schrank hast – wie Zimt, Kurkuma und Nelken – und profitiere von ihren pilzhemmenden Eigenschaften!

8. Mach Kompost aus Tee
Kompost ist eine selbstgemachte und sehr billige Art, zu recyceln und deinem Garten zu helfen. Vor allem gebrauchter Tee versorgt die Pflanzen mit Stickstoff und Mikronährstoffen, die deinen Garten über Monate hinweg gesund halten. Außerdem kannst du öfter eine schöne Tasse Tee trinken – für den Garten, versteht sich.

9. Lagern Sie Gemüse nicht über seinen besten Zustand hinaus
Du investierst Zeit und Geld in einen schönen Garten und wenn du Gemüse anbaust, willst du es wahrscheinlich auch essen! Verschwende also nicht all die Mühe und das Geld für Gemüse, wenn du es über seine beste Zeit hinaus im Garten stehen lässt. Wisse, wann du die einzelnen Gemüsesorten ernten musst, damit du ihren maximalen Nährwert genießen kannst! Lies auf der nächsten Seite für weitere geniale Hacks.